Ernährung bei Fructoseintoleranz bzw Fructosemalabsorption
Wichtig- Die folgenden Informationen können ein ausführliches Beratungsgespräch nicht ersetzen. Für die individuelle Beratung bietet sich eine Ernährungsfachkraft an, die mit Ihrem Arzt zusammenarbeitet. Diese wird von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst. Adressen von kompetenten Beratern in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Fructose (Fruchtzucker) kommt in den meisten Obst und Gemüsesorten sowie in Honig vor. Die Konzentration ist abhängig von der Sorte und Reifegrad. Fructose wird außerdem Erfrischungsgetränken, Milchprodukten und einigen Fertigprodukten als Süßungsmittel zugesetzt.
Wird Fructose im Darm nicht oder nur unzureichend aufgenommen kommt es zu Durchfall oder Blähungen. Dies bezeichnet man als Fruchzuckerunverträglichkeit bzw. Fructosemalabsorption. Diese kann durch einen H2-Atemtest diagnostiziert werden.
Lebensmittel mit einem hohen Fructosegehalt sind z.B.
- Äpfel, Birnen
- Fruchtsäfte
- Trockenobst, Rosinen
- Honig
- Diabetikerlebensmittel
- Erfischungsgetränke (evtl. mit Fructosesirup gesüßt, Zutatenliste beachten!)
Fructosärmere Obstsorten sind z.B.
- Papaya
- Rhabarber
- Pfirsich
- Erdbeeren
- Mandarinen, Orangen
- Kalorienreduzierte (zuckerfreie) Süßwaren wie Bonbons, Kaugummi, Weingummi
- Versteckt als E-Nummer (420, 432, 433,435,436
- Traubenzucker
- Malzzucker
- Milchzucker
- künstliche Süßstoffe: E 950 Acesulfam , E 951 Aspartam, E 952 Cyclamat, E 954 Saccharin
- Haushaltszucker enthält neben Fruchtzucker auch Traubenzucker und wird in kleinen Mengen meist vertragen
Wenn Sie lecker ohne - Rezepte bei Fructoseintoleranz für andere Benutzer veröffentlichen wollen müssen Sie beachten, daß diese keine fructosereichen Zutaten enthalten.


