Nun, es ist zwar schon ein Weilchen her, aber ich habe schon zweimal hinschauen müssen, als ich beim Einkaufen auf der Titelseite der Tageszeitung eine Frau mit Einkaufskorb, dem eingebauten Amazon-Schriftzug und natürlich die Überschrift sah – alles kündigte das "neue Zeitalter" des Online-Einkaufs an.
"Nun ist es soweit", dachte ich, "jetzt brauchen wir das Haus nicht mal mehr für den Supermarkteinkauf verlassen. Vorbei die Zeiten von langen Schlangen, Einkaufen nur nach Feierabend – vom lästigen Tütenschleppen mal ganz abgesehen" … oder?
Stiftung Warentest 29.07.2010
Die Hälfte der geprüften Marken Basmati-Reis ist „mangelhaft“. Die Gründe: Sie enthalten zu viel Fremdreis, riechen muffig und ranzig, verkleistern und verklumpen oder sind mit Schimmelpilzgift belastet. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der August-Ausgabe der Zeitschrift test, für die sie zum ersten Mal 31 Marken Basmati-Reis getestet hat, darunter weißer Reis – lose und im Kochbeutel –, Vollkornreis und drei vorgegarte Produkte. Geprüft wurden auch Bio- und Fairtrade-Marken.
Wem es nicht in jungen Jahren selbst passiert ist, der kennt es dann wahrscheinlich aus Filmen. Das Lecken mit der Zunge am Metall, gerne an Lateren- oder Fahnenmästen. Ein Klassiker. Was passiert: die dünne Wasserschicht der Zunge (Speichel) gefriert in Sekundenschnelle, der Körper kann keinen Temperaturausgleich schaffen und schon hängt man fest. Im Straßenverkehr kennen wir dieses Phänomen als Blitzeis.
Aufgrund dieser Tatsache stellt sich doch die Frage warum wir hingegen keine Menschen beobachten können, die zur Sommerzeit an ihrem Eis am Stiel festfrieren. :-)
bfr. Frische Sprossen und küchenfertige Salatmischungen aus der Tüte, die Tage zuvor geschnitten, gewaschen und verpackt wurden, gehören zu den leicht verderblichen Lebensmitteln. Obwohl sie gekühlt aufbewahrt werden, besteht die Möglichkeit eines schnellen mikrobiellen Verderbs und die Gefahr der Kontamination mit krankmachenden Keimen. Diese können verschiedene Lebensmittelinfektionen hervorrufen. Das BfR hat Untersuchungen zur Keimbelastung von Sprossen und küchenfertigen Salatmischungen durchgeführt. Das Ergebnis zeigte, dass Keime sich in fertig verpackten Sprossen bereits innerhalb von wenigen Tagen stark vermehren und 5 % der untersuchten Salatmischungen krankmachende Keime enthielten.
(foodwatch) Das EU-Parlament hat heute die Ampelkennzeichnung mehrheitlich abgelehnt. Stattdessen wird verpflichtend eine GDA-Kennzeichnung auf der Produktvorderseite vorgeschrieben, das von der Industrie bevorzugte Modell mit verwirrenden Zahlen- und Prozentangaben. Die EU-Abgerodneten haben sich offensichtlich vom massiven Lobbydruck der Industrie beeindrucken lassen.